Interview-Reihe Teil 6: Fünf Fragen an … Evangelia Epanomeritaki

Fünf Fragen an Evangelia Epanomeritaki, Leiterin des Schlosspark Theaters in Berlin-Steglitz

Foto _EE_DHBildrechte: derdehmel

1) Frau Epanomeritaki, wie würden Sie das Profil des Schlosspark Theaters beschreiben?

Das Schlosspark Theater wird seit seiner Wiedereröffnung durch Dieter Hallervorden 2009 als Repertoire Theater  betrieben. In jeder Spielzeit werden unter dem Motto “Geist mit Humor” ca. sechs Eigenproduktionen produziert. Dabei handelt es sich oft um Ur- und Erstaufführungen. Wie im Motto schon verankert, finden sich unter den Produktionen ebenso ernsthafte wie auch komödiantische Stücke.

Neben den Eigenproduktionen setzen wir noch Kontraste mit Lesungen, Konzerten und Kabarett.

2) An unserem zweiten Festival-Tag wird es im Schlosspark Theater „Wär ich doch früher jung gewesen“ zu sehen geben. Weshalb haben Sie sich für dieses Stück entschieden? Inwiefern passt dieses Stück zu Ihrem Motto „Geist mit Humor“?

Die Wahl fiel auf „Wäre ich doch früher jung gewesen“, da uns die Thematik und die Umsetzung gut gefallen haben. Besonders überzeugt haben uns die Besetzung mit Luc Feit und die musikalische Komponente der Inszenierung. Die Verschmelzung von Musik und den Texten von Hans Christian Andersen verspricht einen unterhaltsamen Abend mit Tiefgang.

3) Was waren die Beweggründe für eine Partnerschaft mit LUXEMBURG IST THEATER?

Wir fühlten uns über die Anfrage der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, die Partnerschaft für eines der Stücke unter dem Motto „Luxemburg ist Theater“ zu übernehmen, geehrt und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

4) Hatten Sie vorher schon einmal die Möglichkeit, mit der luxemburgischen Theaterlandschaft in Kontakt zu treten? Wie schätzen Sie das Potenzial der luxemburgischen Theaterlandschaft ein?

“Wär ich doch früher jung gewesen” ist unsere erste Zusammenarbeit mit der luxemburgischen Theaterlandschaft.

5) Welche Erwartungen haben Sie an das Festival?

Wir hoffen, dass das Stück unser Publikum anspricht und zugleich neue, märcheninteressierte Zuschauer ins Schlosspark Theater holt.

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“Schwarze Sonne Scheine” am 24. und 25. Oktober im Deutschen Theater Berlin

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Im DEUTSCHEN THEATER wird am 24. und 25. Oktober der Monolog SCHWARZE SONNE SCHEINE des preisgekrönten Autors Albert Ostermaier in einer Inszenierung von Johannes Zametzer zu sehen sein. Unauflöslich und ungeheuerlich erscheint das Dilemma, das dem zweiten autobiografischen Roman von Albert Ostermaier seine bis aufs Äußerste gehende existentielle, moralische und gesellschaftliche Dimension verleiht. Ein junger Mann, aufgewachsen in einem katholischen Internat in Bayern, der sein Leben darauf ausgerichtet hat, Schriftsteller, Dichter zu werden, sich aber zwischen sicherem Tod und ungewissem Überleben entscheiden und sein Schicksal zwei völlig unbekannten Menschen überlassen muss. „Schwarze Sonne scheine ist eine Häutung, eine Vivisektion, aber zugleich eine teuflische Komödie über den göttlichen Schein, es ist das Portrait eines werdenden Dichters im Angesicht eines angekündigten Todes, die Geschichte eines himmelschreienden Missbrauchs von mehr als Vertrauen.“ (Albert Ostermeier). Mit Luc Feit / Inszenierung Johannes Zametzer / Assistenz Francis Schmit / Für die Bühne eingerichtet von Albert Ostermaier / Produktion: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg.

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Théâtre des Capucins
Albert Ostermaier / Monolog
Mit: Luc Feit
Regie: Johannes Zametzer
Für die Bühne eingerichtet von: Albert Ostermaier
Produktion: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

Karten können direkt über den Ticketverkauf des Theaters erworben werden.

Weitere Infos unter:

DEUTSCHES THEATER

LES THEATRES DE LA VILLE DE LUXEMBOURG

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