Interview-Reihe Teil 5: Fünf Fragen an … Thomas Martin

Fünf Fragen an Thomas Martin, Chefdramaturg der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

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1) Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz wird die Festival-Woche “Luxemburg ist Theater” mit der transeuropäischen Koproduktion „Glaube Liebe Hoffnung“ eröffnen. Vor welche Herausforderungen stellt Sie ein solch großes Projekt?

Vor allem vor dispositionelle. Die Terminlage der vielbeschäftigten Schauspieler dieses großartigen Ensembles hat es bis zur letzten Planungsminute äußerst schwer gemacht, alle für den Eröffnungstermin am 21.10. zusammenzubekommen.

2) Wie fügt sich „Glaube Liebe Hoffnung“ in das Programmkonzept der Volksbühne ein?

Der Spielplan der Volksbühne richtet sich zum großen Teil konzeptionell (und auch schon traditionell) an den Hausregisseuren aus. Christoph Marthaler hat seit 1993 mit mehr als einem Dutzend zum Teil legendärer Inszenierungen das Profil der Volksbühne mitgeprägt. So gesehen ist Marthalers Arbeit an sich schon programmatisch für die Volksbühne.

3) Wie gut kennen Sie die Luxemburger Theaterlandschaft?

Von seltenen Theaterbesuchen – und die meist in Verbindung mit Gastspielreisen – abgesehen – ehrlich gesagt: kaum. Das mag bedauerlich sein, aber das läßt sich ja ändern.

4) Wie kam die Zusammenarbeit mit „Luxemburg ist Theater“ zustande?

Über die Anfrage der charmanten Kulturbeauftragten der Luxemburgischen Botschaft und Leiterin des Festivals „Luxemburg ist…“, Frau Ann Muller.

5) Worin liegt für Sie der besondere Reiz einer Partnerschaft mit dem Großherzogtum Luxemburg. Welche Zukunftsperspektiven sehen Sie in der Kooperation mit diesem doch eher kleinen Land?

Der Reiz liegt im Umgang mit freundlichen Menschen. Die Zukunft könnte – und sollte – doch einfach in weiteren Kooperationen bestehen.

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